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Ranong ist die
Provinzhauptstadt der gleichnamigen Südprovinz am Isthmus von
Kra. Hier ist die schmalste Stelle zwischen der Andaman See
und dem Golf von Thailand. An dieser Stelle soll einmal der
vieldiskutierte Kanal verlaufen, der den Weg für Schiffe von Europa
und dem Mittleren Osten erheblich verkürzen könnte und den Umweg
über die Straße von Malakka und Singapur überflüssig machen würde.
Ranong wird von ausländischen Touristen oft mit Rayong an der
Ostküste des Golfs verwechselt. Aber mit dem Namen hört die
Ähnlichkeit auch schon auf.
In Ranong regnet es
zwischen den Monaten Juli und September äußerst ergiebig - also
nichts für Sonnenanbeter. Doch dieser Regen hat auch sein Gutes: 80%
der Provinz einschließlich der Inseln sind bewaldet. Diese Region
wird von zahlreichen Flüßchen und Bächen durchquert. Mehrere
Wasserfälle ergießen sich in die Landschaft mit ihren bis zu 1.000
Meter hohen Bergen.
Einst war die
eigentliche Quelle des Reichtums der Stadt neben dem Fischfang das
Zinn. Meer und Minen warfen aber immer weniger Gewinne ab. So war
man gezwungen, sich nach anderen Einkommensmöglichkeiten umzusehen.
Heutzutage bilden Kaffee und Cashewnüsse (Kayoo), die für ihre gute
Qualität bekannt sind, eine gute Einnahmequelle. Der Tourismus bot
eine weitere Einnahmequelle: mehr und mehr Fischerboote wurden
umgerüstet, um einheimische und fremde Touristen auf die Inseln Ko
Surin und Ko Payam oder zum Fischen zu fahren.
Die Provinz bedeckt
eine Fläche von 3.298 Quadratkilometer, die Provinzhauptstadt Ranong
liegt etwa 564 Kilometer südlich von Bangkok am Indischen Ozean auf
dem Isthmus von Kra, dort wo Thailand am schmalsten ist, zwischen
Krabi im Norden, Surat Thani und Phang Nga im Süden, Chumphon im
Osten und Myanmar im Nordwesten. Der größteTeil der kleinen Provinz
ist von bergigen Regenwäldern bedeckt.
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